Santorini: Sonnenuntergang mit Blick auf die Caldera
Bewundern Sie eine der beeindruckendsten Vulkanlandschaften der Welt. Die Caldera von Santorini, der riesige Unterwasserkrater, der durch den Ausbruch des Vulkans Ende des 17. Jahrhunderts v. Chr. entstanden ist, bei dem drei Viertel der Insel versanken, bietet ein faszinierendes Reiseerlebnis, das man mindestens einmal im Leben erlebt haben sollte. Steigen Sie in die Boote, die von der Bucht von Fira, dem Hafen von Athinios, Ammoudi (Oia) oder Vlychada abfahren, und genießen Sie eine bezaubernde Kreuzfahrt in der beeindruckenden Caldera sowie zu den kleinen Vulkaninseln.
Ziehen Sie bequeme, geschlossene Schuhe an und durchqueren Sie die mondähnliche Landschaft von Nea Kameni bis zum Krater Georgios, wo heiße Gase aus aktiven Fumarolen austreten (Öffnungen im Boden, aus denen vulkanische Gase entweichen). Genießen Sie anschließend ein Bad in Palia Kameni, in den Thermalquellen, aus denen Schwefel sprudelt. Beenden Sie Ihre Wanderung auf Thirasia, direkt gegenüber von Oia, mit den weißen Häusern der Kykladen und einem atemberaubenden Blick auf die Caldera. Nach einem Spaziergang in Manolas (Chora) können Sie am schwarzen Strand von Agia Irini (Riva) schwimmen und anschließend Potamos erkunden, den traditionellen Ort der Insel mit seinen beeindruckenden unterirdischen Häusern.
In Akrotiri begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Die prähistorische Stadt, die in der Bronzezeit eines der bedeutendsten urbanen Zentren und Häfen des Archipels war, wurde im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts v. Chr. durch einen Vulkanausbruch unter Asche begraben. Die vulkanische Asche bedeckte Straßen, Häuser, beeindruckende Wandmalereien und Alltagsgegenstände und bewahrte sie so vor dem Verfall. Die archäologische Stätte verfügt über ein bioklimatisches Dach, das auch in den heißen Sommermonaten angenehme Besuchsbedingungen gewährleistet.
Als „Erweiterung“ der archäologischen Stätte gilt praktisch das Museum für Prähistorische Thera in Fira, eines der bedeutendsten Museen des Landes. Vielfältige Exponate in ausgezeichnetem Zustand – von den berühmten Wandmalereien von Akrotiri bis hin zu Haushaltsgegenständen, Tafeln mit Linear A, Werkzeugen und vielem mehr – geben Einblick in den Alltag der Menschen jener Zeit. Durch die moderne Museumspräsentation entsteht das Gefühl, durch die prähistorische Siedlung zu spazieren, kurz bevor sie durch den Vulkanausbruch zerstört wurde.
Die vulkanische Aktivität zeigt sich auch in den farbenprächtigen und geheimnisvollen Stränden der Insel. In der Nähe der archäologischen Stätte von Akrotiri sollten Sie unbedingt den Roten Strand besuchen, wo das Rot der Felsen auf das Blau der Ägäis trifft und eine beeindruckende Farbkulisse entsteht. Am Schwarzen Strand, einem der meistfotografierten Strände der Ägäis, können Sie die Sonne genießen, auf dem exotischen schwarzen Sand entspannen, im kristallklaren Wasser schwimmen und bei Wassersportarten Ihren Adrenalinspiegel steigern. Perissa, Perivolos und Agios Georgios bilden einen zusammenhängenden Küstenstreifen von 5 km Länge, an dem Sie Ihren Lieblingsplatz wählen können.
Die Architektur der Siedlungen auf Santorini hat sich an die vulkanische Herkunft und die Morphologie des Bodens angepasst. Manche Orte entwickeln sich linear entlang des Randes der Caldera, wie Oia, Fira und Imerovigli; andere gruppieren sich um einen festen Kern, wie Pyrgos und Emporio; wieder andere sind teilweise unterirdisch angelegt, wie Vothonas, Finikia und Karterado, mit Häusern, die in den vulkanischen Boden gehauen sind.
Jedes Dorf hat seine eigene Geschichte zu erzählen, doch alle Wege führen nach Oia und zu seinem legendären Sonnenuntergang. Seien Sie rechtzeitig dort, wenn die Natur den Horizont in die schönsten Farben taucht und die Sonne hinter den Vulkaninseln Palia und Nea Kameni im Meer versinkt. Erleben Sie dieses atemberaubende Schauspiel – einen der schönsten Sonnenuntergänge der Welt.