Das unberührte Paradies des griechischen Festlands
Im Nordwesten des Landes, zwischen dem imposanten Pindos-Gebirge und dem endlosen Blau des Ionischen Meeres, ist Epirus ein Reiseziel, das durch seine Gegensätze fasziniert. Es ist ein Ort, an dem wilde Berghänge und ausgedehnte, unberührte Wälder auf die Ruhe der zerklüfteten Küsten treffen. Mit einer Geschichte, die sich in den Tiefen der Jahrhunderte und in den Mythen der Pelasger verliert, ist Epirus mit märchenhaften Drachenseen und reißenden Flüssen gesegnet und gilt international als ideales Reiseziel für jede Art von alternativem Tourismus, vom Skifahren und Bergsteigen bis hin zum Rafting auf dem Arachthos und Kajakfahren auf dem beeindruckenden Aoos.
Bergregion Archontia und UNESCO-Welterbestätten
Im Herzen des Pindos ist das Zagori – ein Komplex aus 46 steinernen Dörfern – mittlerweile UNESCO-Welterbe. Hier thront die Vikos-Schlucht, die zweit tiefste der Welt, die Hunderte von Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Die berühmten steinernen Bogenbrücken der Region, wie die von Kokkoros und Kalogerikos, gelten als architektonische Meisterwerke der Handwerker aus Epirus.
Nicht weit entfernt erstreckt sich Ioannina rund um den bezaubernden Pamvotida-See. Die Burg der Stadt, die malerische Insel und die weltberühmte Kunst der epirotischen Silberschmiedekunst schaffen eine legendäre Atmosphäre. Verpassen Sie nicht einen Besuch in Dodoni, um das älteste Orakel Griechenlands zu erleben und eines der größten Theater der Antike zu bewundern.
Tradition, Genuss und wilde Natur
Metsovo, Geburtsort bedeutender Wohltäter, bewahrt seinen traditionellen Charakter unverändert an den Hängen des Pindos. Es ist bekannt für seine Gastfreundschaft und seine erlesenen Köstlichkeiten, wie den geräucherten Metsovone-Käse und die lokalen Weine aus dem Weingut „Katogi Averof“. Weiter südlich bieten die Tzoumerka ein Erlebnis der absoluten Verbundenheit mit der Natur. Die imposanten Wasserfälle, die Höhle von Anemotrypa und das Kloster Kipina – das sich ehrfurchtgebietend in den Felsen schmiegt – sind atemberaubend. In Arta, der alten Hauptstadt des Despotats von Epirus, zeugen die legendäre Brücke und byzantinische Kirchen wie die Parigoritissa vom historischen Glanz der Region.
Die Riviera von Epirus und das Licht des Ionischen Meeres
Die Küstenregion von Epirus vermittelt das einzigartige Gefühl, auf einer Insel auf dem Festland zu sein. Parga, amphitheaterförmig angelegt mit seinen bunten Häusern und der venezianischen Burg, erinnert an eine kosmopolitische Riviera, während Syvota mit seinen begrünten Inselchen und dem türkisfarbenen Wasser des Strandes „Pisina“ verzaubert.
Preveza, am Eingang zum Ambrakischen Golf, bietet ein ganz besonderes Reiseerlebnis. Entdecken Sie die Pracht des antiken Nikopolis, der größten antiken Stadt Griechenlands, die Octavian Augustus zum Gedenken an seinen Sieg bei Actium gründete. Gleichzeitig lädt das Feuchtgebiet von Amvrakikos, ein durch die Ramsar-Konvention geschütztes ökologisches Paradies, Naturliebhaber zur Beobachtung seltener Vögel und Delfine ein. Epirus, mit seinen berühmten Pitas, seinen Käsesorten und seiner authentischen Seele, bleibt ein Reiseziel, das Sie mit allen Sinnen entdecken sollten.












































































