Ein Herrenhaus als Gedächtnisspeicher Thrakiens
Das Volkskundemuseum von Komotini besteht seit 1962 und ist seit 1989 im Peidi-Herrenhaus untergebracht. Es handelt sich um ein herausragendes Beispiel lokaler städtischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Mit seinem charakteristischen „Fanos“ (laternenartiger Aufbau) und seiner traditionellen Struktur zeugt das Gebäude vom wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung Komotinis während der späten osmanischen Zeit und bildet den idealen Rahmen für die Präsentation der Volkskultur.
In den Ausstellungsräumen – verteilt auf zwei Etagen, das Untergeschoss und den überdachten Innenhof – entfalten sich Alltag und Traditionen der Menschen in Thrakien anhand einer reichen Sammlung von Exponaten. Zu sehen sind eindrucksvolle Trachten, handgefertigte Stickereien und kunstvoll gestalteter Schmuck, die die Ästhetik der Region widerspiegeln. Von besonderem Interesse sind zudem Haushaltsgegenstände, Werkzeuge traditioneller Berufe sowie kirchliche Reliquien, die von Flüchtlingen mitgebracht wurden.
Die Nachbildungen der Innenräume eines traditionellen thrakischen Hauses bieten einen anschaulichen Einblick in die sozialen Strukturen und Lebensgewohnheiten vergangener Zeiten.
Hervorzuheben ist die Abteilung mit persönlichen Gegenständen des Erzbischofs von Athen Chrysanthos, einer bedeutenden Persönlichkeit mit Verbindung zu Trapezunt. Besonders sehenswert sind ein großformatiges religiöses Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert, das Christus, die Jungfrau Maria und die heilige Anna, umgeben von Propheten, darstellt, sowie ein silbernes Reliquiar als Beispiel hochwertiger Metallkunst.
Durch die persönlichen Gegenstände und Artefakte der Sammlung wird die multikulturelle Identität der Region Rhodopi und das harmonische Zusammenleben ihrer unterschiedlichen Gemeinschaften sichtbar. Ein Besuch hilft Ihnen, die Entwicklung der Menschen in Thrakien von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu verstehen und macht das Museum zu einem unverzichtbaren Ziel für Liebhaber von Geschichte und Tradition.
In den Ausstellungsräumen – verteilt auf zwei Etagen, das Untergeschoss und den überdachten Innenhof – entfalten sich Alltag und Traditionen der Menschen in Thrakien anhand einer reichen Sammlung von Exponaten. Zu sehen sind eindrucksvolle Trachten, handgefertigte Stickereien und kunstvoll gestalteter Schmuck, die die Ästhetik der Region widerspiegeln. Von besonderem Interesse sind zudem Haushaltsgegenstände, Werkzeuge traditioneller Berufe sowie kirchliche Reliquien, die von Flüchtlingen mitgebracht wurden.
Die Nachbildungen der Innenräume eines traditionellen thrakischen Hauses bieten einen anschaulichen Einblick in die sozialen Strukturen und Lebensgewohnheiten vergangener Zeiten.
Hervorzuheben ist die Abteilung mit persönlichen Gegenständen des Erzbischofs von Athen Chrysanthos, einer bedeutenden Persönlichkeit mit Verbindung zu Trapezunt. Besonders sehenswert sind ein großformatiges religiöses Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert, das Christus, die Jungfrau Maria und die heilige Anna, umgeben von Propheten, darstellt, sowie ein silbernes Reliquiar als Beispiel hochwertiger Metallkunst.
Durch die persönlichen Gegenstände und Artefakte der Sammlung wird die multikulturelle Identität der Region Rhodopi und das harmonische Zusammenleben ihrer unterschiedlichen Gemeinschaften sichtbar. Ein Besuch hilft Ihnen, die Entwicklung der Menschen in Thrakien von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu verstehen und macht das Museum zu einem unverzichtbaren Ziel für Liebhaber von Geschichte und Tradition.